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Der Wissenschaftler Stephen Hawking will einen alten Menschheitstraum erfüllen

Stepehen Hawking
Stephen Hawking (* 1942),
britischer Astrophysiker
Von unserem Korrespondenten Ulrich Schilling-Strack

L o n d o n. Zurück in die Zukunft: Stephen Hawking, einer der berühmtesten Wissenschaftler dieses Jahrhunderts, glaubt an die Erfüllung eines alten Menschheitstraums - die Reise durch die Zeit. Im Vorwort zu einem neuen Buch fordert der Cambridge Professor die britische Regierung auf, Mittel für den Bau einer Zeitmaschine bereitzustellen.

Noch vor wenigen Jahren hatte sich der Physiker über das Projekt lustig gemacht. Während weltweit immer mehr Wissenschaftler eine praktische Umsetzung der Einsteinschen -Relativitätstheorie diskutierten, blockierte Hawking alle Spekulationen mit einer kategorischen Ablehnung. Reisen durch die Zeit würden dem Menschen ja wohl erlauben, seine eigene Vergangenheit zu korrigieren - ein interessantes Denkspiel, das bereits eine ganze Serie von Filmen unter dem Sammeltitel "Zurück in die Zukunft" inspiriert hat. Danach könnte man ohne weiteres aus Versehen den Ur-Urgroßvater aus dem Verkehr ziehen und damit letztlich die eigene Geburt verhindern.

Solch kühne Konstruktion hielt Hawking bisher für undenkbar, was er in dem Kernsatz zusammenfaßte: "Der beste Beweis für die Unmöglichkeit einer Zeitreise ist die Tatsache, daß wir noch nie von einer Touristeninvasion aus der Zukunft überschwemmt worden sind".

Doch auch Genies lernen offenbar dazu, und heute denkt der kürzlich zum zweitenmal verheiratete Professor ganz anders. Im Vorwort zum Buch "The Physics of Star Trek" des Amerikaners Lawrence Krauss, spricht Hawking erstmals über die Chancen eines Zeit-Tunnels und behauptet: "Eine der Folgen der superschnellen Reise zwischen den Sonnensystemen wäre natürlich auch die Möglichkeit, zurück in die Zeit zu gehen." Der Londoner "Sunday Times" schien diese Ankündigung so sensationell, daß sie im Aufmacher auf der ersten Seite sicherheitshalber noch einmal beim Verfasser nachfragte, ob denn dieser Satz wirklich so gemeint sei. Und wirklich erklärte Stephen Hawking auch diesmal, daß nichts mehr unmöglich erscheinen dürfe: "Wenn man Einsteins Relativitäts-Theorie mit der QuantenTheorie verknüpft, formt sich daraus die Möglichkeit einer Zeitreise."

An der praktischen Umsetzung wird bereits gearbeitet. In Cambridge oder am California Institut für Technologie konstruieren Wissenschaftler kühne Gedankengebäude um die geschlossenen zeit-gleichen Kurven, die jetzt endlich auch zum Bau einer richtigen Zeitmaschine genutzt werden sollen. Hawking fordert die Regierung auf, sich intensiv bei der Finanzierung eines solchen Projektes zu beteiligen: "Das erfordert natürlich eine gewisse Offenheit gegenüber Denkmodellen, die zur Zeit noch fantastisch erscheinen."

Hauptproblem der Zeitmaschine ist wohl der richtige Treibstoff. Man geht davon aus, daß die ungeheure Energie für solch eine Reise nur außerhalb unseres Sonnensystems gefunden werden kann. Die Frage bleibt also: Wie kommt man erstmal dahin?

( Quelle: "Weser Kurier" )




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