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Unbekanntes Flugobjekt
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UFO

 

Datum: 7. November 1989
Ort: Esneux

Das Vorspiel
Zwei Gendarmen beobachten ein großes, lautloses Objekt, dessen starke Lichter auf den Boden gerichtet sind.



Datum: 29.11.1989
Ort: Belgien


"Das sind Flugobjekte, die nicht von der Erde stammen"

Der dies sagt, ist der für seinen kühlen Kopf bekannte Physiker Auguste Meessen (Foto) von der Universität Löwen. Gemeint sind UFO-Erscheinungen über Belgien, beobachtet und registriert von F-16-Jägern, akribisch ausgewertet von Wissenschaftlern. Werden wir also doch schon längst von Außerirdischen unter die Lupe genommen?

Am 29. November 1989, 17.20 Uhr, fahren zwei belgische Polizisten mit ihrem Einsatzwagen von Eupen nach Eynatten. Die Sonne ist schon untergegangen, der Himmel mondlos klar. Da wird der Fahrer durch Licht irritiert, das so hell ist wie die Flutlichtanlage eines Fußballstadions. Aber rechts von der Straße, woher das Licht kommt, ist kein Fußballplatz, sondern Weideland. Der Beifahrer kurbelt die Scheibe runter und traut seinen Augen kaum. Er sieht eine "unbeweglich am Himmel schwebende Plattform mit drei riesigen Scheinwerfern und einem zentralen Blinklicht". Hinter den Lichtern schimmert der Umriß eines gleichschenkligen Dreiecks. Verwunderlich: es ist mucksmäuschenstill .

Meldungen über unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) gab es schon oft. Meist wurden UFOs aber doch identifiziert als natürliche Lichtphänomene oder Täuschungen und die Protokolle darüber ad acta gelegt. Nicht so die Meldung der beiden Polizisten. Sie ist etwas Besonderes, steht am Anfang einer außergewöhnlichen UFO-Geschichte, der "UFO-Welle über Belgien". Diese dauerte 18 Monate lang und fand einen vorläufigen Abschluß in einer 700 Seiten umfassenden Dokumentation, die nun auch in deutscher Sprache vorliegt (im Verlag Zweitausendeins).

Das Besondere: Am ersten Tag dieser Welle sichten 125 Menschen Flugobjekte. Ein Fabrikhausmeister, ein Schulleiter, ein Brigadier der Forstverwaltung, eine Mathematiklehrerin . . ., alle unabhängig voneinander, aber allesamt aus der Provinz Lüttich. Und es wird auch schnell klar, daß sie durchaus nicht ein und dasselbe UFO sahen. Trotzdem gab es Übereinstimmungen. Wie verschieden auch die Unterfläche der UFOs aussahen, dreieckig, rechteckig oder quadratisch - allen gemeinsam waren die hellen Scheinwerfer, tanzende Blinklichter und bemerkenswerte Flugeigenschaften: kein Problem für sie, auf der Stelle zu schweben, extrem langsam oder schnell zu fliegen, enge Kurven zu ziehen. Und rätselhaft: sie machten keinerlei Geräusche.

Die Sichtungen von UFOs rissen auch in den folgenden Tagen und Wochen nicht ab und versetzten Belgien in helle Aufregung. Und was anderswo undenkbar ist, schaffte die "Sopeps", eine Brüsseler Gesellschaft, die sich dem Studium von Weltraumphänomenen verschrieben hat: Zum ersten Mal in der UFO-Forschung er wirkte sie die öffentliche Zusammenarbeit mit Behörden und Militär. So kam es zu einer zweiten denkwürdigen Nacht vom 30. auf den 31. März 1990, als nach glaubhaftem Polizeibericht wieder die mysteriösen Flugobjekte gesichtet wurden. Nun stiegen zwei F-16-Jäger auf, um endlich Gewißheit zu erlangen, denn bis dahin konnte keiner der gemeldeten Fälle vom Militär durch Radaraufzeichnungen belegt werden. Aber zunächst erlangten sie die Gewißheit nicht, es gab keinen Kontakt auf Sichtweite. Immer, wenn sich die Jäger den Lichtern nähern wollten, verschwanden diese: "Die müssen über brutale unmenschliche Beschleunigung verfügen", meldete einer der Piloten über Funk. Immerhin brachten sie aber Radar-Material von ihren Flügen mit, das allerdings schwer zu entschlüsseln war. Physikprofessor August Meessen kam erst nach eingehenden Studien und Beratungen mit Radarspezialisten zu dem Ergebnis: "Die Flugleistungen dieser Objekte übertreffen unsere technologischen Möglichkeiten bei weitem. Sie stammen nicht von der Erde."

Das Zehntausende Seiten umfassende Material von der UFO-Welle über Belgien wird immer noch ausgewertet. Einig sind sich die Experten darüber, daß es außerirdische Fluggeräte waren. Umstritten bleibt die Deutung einige: Merkwürdigkeiten. So kam es nie zu direkten Kontakten mit Außerirdischen, also "Begegnungen der dritten Art". Zusammen mit dem ausgeprägten Fluchtverhalten wird diese neugierige Distanz der UFOs von einigen Wissenschaftlern als Absicht gedeutet, sich uns zu zeigen, ohne uns zu stören - mit Rücksicht auf fatale Folgen, wie wir zivilisierte Völker sie auf der Erde mit Naturvölkern erlebt haben. Und uns zu beobachten. Mit welchen Konsequenzen? Das bleibt einstweilen offen.
H. R.

Quelle: Hörzu Heft 20, 1993





Datum: 29. November 1989
Ort: Eupen

2 Gendarmen beobachten ein riesiges Dreieck. Das Objekt wird zeitweilig in einer Distanz von 50 Metern gesichtet. Die Gendarmen Hubert von Montigny und Heinrich Nicoll beschreiben es wie folgt:

- Sichtungsdauer: 17:20 - 19:23 Uhr
- Zeitweilige Schwebehöhe: 120 Meter
- Größe: 25 x 30 x 2 Meter

- Beschreibung : Große dunkle Plattform mit der Form eines gleichschenkligen Dreiecks und einer breiten Basis. Zwei Ecken abgeflacht. An der Unterseite befanden sich an jeder Ecke drei grelle Scheinwerfer deren Lichtkegel nach unten wiesen. Im Zentrum befand sich eine Art rotes Umlauflicht" das in einem Interval von ca. 1sec. aufblitzte. Es war völlig lautlos.

Zeugen: 6 weitere Gendarmen, nach der Presseverlautbarung 140.

Ein zweites Objekt, das kurzeitig hinter einem Tannenwäldchen auftaucht, plötzlich in die Höhe schießt, und am Nachthimmel verschwindet. Dieses Dreiecks-UFO besaß eine Kuppel mit von Innen beleuchteten, rechteckigen Fenstern.



Datum: 5. Dezember 1989

Radarortung
Es werden wieder UFOs auf Radar geortet. Zwei belgische Abfangjäger vom Typ F-16 werden in das betreffende Gebiet beordert. Da im angegeben Luftraum nichts zu finden ist kehren diese zurück.



Datum: 11/12. Dezember 1989

In 24 Orten des Landes werden zwischen 17:35 - 03:00 Uhr weitere UFOs gesichtet.



Datum: Februar 1990
Ort: Spa

Bei einem Fußballspiel in Spa überfliegt ein riesiges Objekt in geringer Höhe den Platz. Hierbei unterbricht der Schiedsrichter sogar das Spiel.



Datum: 30. März 1990
Ort: Ramilies bei Wavre

22:55 Uhr - Gendarm Renkin und seine Frau beobachten am Nachthimmel einen grellen Lichtpunkt dessen Farbe zwischen Weiß, Gelb, Grün, Blau und Rot wechselt. Das Objekt bewegt sich ruckweise zur Seite und beschreibt dabei von Zeit zu Zeit eine Kreisbahn. Als es sich in Richtung Gembloux in Bewegung setzt verändert sich die Farbe des Objektes in ein leuchtendes Rot.
23:05 Uhr - Renkin hat die Luftraumüberwachung Glons informiert. Um die Angaben zu überprüfen, werden zwei weitere Gendarmen (Hauptmann Pinson und MDL Jamotte) zu Renkin beordert. Zusammen beobachten sie zwei weitere, weniger helle Lichtpunkte, die mit dem dritten ein Dreieck bilden.
23:25 Uhr - Weitere Streifen die sich im Dienst befinden sichten das Phänomen. Die militärische Luftüberwachung Glons ortet im fraglichen Gebiet nahe Beauvechain ein Objekt das sich mit 25km/h in westlicher Richtung bewegt. Weitere Zeugen melden sich bei der Gendarmerie, allesamt wollen das Dreieck-UFO gesichtet haben.
00:05 Uhr - Zwei F-16 Abfangjäger starten in den belgischen Luftraum. Verschiedene Male kommt ein kurzer Radarkontakt zustande, doch bei dem Versuch die automatische Zielverfolgungseinrichtung einzusetzen, gelingt dies immer nur für ein paar Sekunden und führt zu einem Wechsel im Flugverhalten des Objektes. Das Flugobjekt ist im Stande innerhalb weniger Sekunden auf 1800 km/h zu beschleunigen und dabei auf eine Höhe von 5000 Fuß zu sinken, um dann blitzschnell wieder auf 11000 Fuß zu steigen. Dieses Katz und Mausspiel setzt sich bis ca. 01:00 Uhr fort. Direkter Sichtkontakt kommt nicht zustande.
01:00 Uhr - Die Abfangjäger kehren, als am Nachthimmel die UFOs verschwinden, wieder zur Basis zurück.
Die Verfolgungsjagd wurde auch von Augenzeugen am Boden beobachtet.
01:18 Uhr - Laut Hauptmann Pinson kehren vier Objekte im Formationsflug zurück.
02:00 Uhr - Ca. um diese Zeit gelingt es Marcel Alfarano drei Lichter in Dreiecksformation über Brüssel zu filmen. Man sieht auch ein viertes, pulsierendes Licht in der Mitte.


Dieses Foto entstand am 4.4.1990 in Petit Rechain, Provinz Lüttich.


Datum: März 90

Erfolglose Ufo - Jagd
Leuchtende Scheiben wahrten ihr Geheimnis

Brüssel (dpa). Noch nie wurde mit solchem Aufwand nach unbekannten Flugobjekten gefahndet wie am Osterwochenende in Belgien. Die königliche Luftwaffe kommandierte zwei Aufklärungsmaschinen zur Ufo-Suche ab, hielt zwei Kampfflugzeuge in Alarmbereitschaft und stellte den Ufo-Forschern ihre Radaranlagen in Glons zur Verfügung.

Die Weltall-Experten von der Forschungsgesellschaft Sobeps richteten 20 Beobachtungsstationen zwischen Brüssel und der deutschen Grenze ein und ließen mobile Teams von Wissenschaftlern mit Entfernungsmessern, Infrarot- und Videokameras ausschwirren. Auch Polizei und Gendarmerie waren bei der Ufo-Jagd mit von der Partie.

Das ganze Land wollte endlich wissen, was sich hinter den seltsamen Erscheinungen verbirgt, die sich seit Monaten am Himmel zeigen und Belgien in ein wahres Ufo-Fieber versetzt haben. Aber trotz der Weltpremiereund des großen Aufwandes gaben die Ufos ihr Geheimnis nicht preis. Zwar schwebten auch in den Osternnächten wieder leuchtende Scheiben am belgischen Himmel; aber als die Militärflugzeuge an Ort und Stelle erschienen, waren die Ufos schon wieder verschwunden.

Auf der Autobahn Lüttich-Namur stoppten mehrere Fahrer ihre Autos, um einen in niedriger Höhe vorbeischwebenden Flugkörper zu beobachten. "Er leuchtete zehnmal heller als ein Stern", sagte eine Zeugin. Die Luftwaffe ließ ihre Aufklärer aufsteigen und mehrere Stunden am Himmel Walloniens Patrouille fliegen - aber vergebens. Auch Infrarot- und Radaranlagen meldeten bis gestern Fehlanzeige. "Von der Erde aus sieht man sie, aber aus der Luft nicht", meinte ein entnervter Ufo-Forscher.

Das Mysterium begann im Spätherbst, als Polizisten nahe der deutschen Grenze eine dreieckige Plattform, die an den Enden helle Scheinwerfer trug, fast lautlos über den Himmel gleiten sahen. Seither meldeten sich über 3000 Augenzeugen. "Die Beobachtungen decken sich!", sagt Sobeps-Generalsekretär Lucien Clerebaut. "Die Flugmaschinen haben eine dreieckige Form, sie können in der Luft auf der Stelle stehenbleiben, sich aber auch sehr rasch fortbewegen!"

Vor wenigen Tagen strahlte das Fernsehen erstmals Ufo-Aufnahmen eines Amateurfilmers aus. Für die Experten ist das Phänomen bis heute ein Rätsel. Wettererscheinungen oder Lichtreflexionen werden als Erklärung ausgeschlossen. Vermutungen, hinter dem fliegenden Dreieck könnte eine Geheimmission des Militärs stecken, wurden vom Verteidigungsministerium ausdrücklich zurückgewiesen. "Die Wissenschaftler drehen sich im Kreis", räumt Andre Koeckelenbergh vom königlichen Observatorium in Brüssel ein.

Dagegen sind deutsche Ufo-Experten fest davon überzeugt, eine Erklärung parat zu haben. Das Mannheimer "Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene" (Cenap) geht davon aus, daß sich hinter dem Ufo-Spuk ein Ultraleichtflugzeug verbirgt. Dafür sprächen die von den Zeugen beschriebene Dreiecksform, das Motorengeräusch ("wie ein weit entfernter Rasenmäher"), das Flugverhalten und die Lichter. "90 Prozent der Daten deuten auf eine solche Erklärung hin", sagt Cenap-Sprecher Rudolf Henke.

Quelle: "Weser Kurier"

Stellungsnahme des belgischen Verteidigungsminister Guy Come
" Jede Möglichkeit, daß es sich um ein militärisches Flugzeug gehandelt haben könnte, ist von uns gründlich überprüft worden und definitiv auszuschließen. "


Lagebericht des DIA ( Nachrichtendienst des US-Verteidigungsministeriums )
In dem Bericht heißt es wörtlich:

"Die belgische Luftwaffe ist bis zu einem gewissen Grad beunruhigt über die UFO-Angelegenheit und bemüht sich um eine Untersuchung der ihr vorliegenden Informationen... während sie ein paar Sichtungen auf InversionsIagen, Laser und andere Formen hochintensiver Beleuchtungen, die von Wolken reflektiert werden, zurückführen konnte, ereignete sich eine bemerkenswerte Anzahl von Vorfällen in klaren Nächten und ohne eine andere Erklärung... die US-Luftwaffe bestätigte der belgischen Luftwaffe und dem belgischen Verteidigungsministerium, daß keine StealthBomber der US-Luftwaffe im fraglichen Zeitraum über den Ardennen operierten.


Stellungsnahme der belgischen Luftwaffe, Generalmajor Charles De Brouwer
(Bordradaraufzeichnung eines der beiden F-16 Abfangjäger vom 30. März 1990)

"Es gibt eine Logik hinter den Bewegungen des UFOs", erklärte De Brouwer, "die Höchstgeschwindigkeit der F-16 in dieser geringen Höhe liegt aufgrund der Luftdichte bei 1300 km/h, wird sie überschritten, besteht die Gefahr einer Explosion der Turbinen. Es hat also unsere F- 16 ganz einfach abgehängt. Und als es seine Flughöhe wechselte, schließlich abtauchte, wich es unserem Radar aus. Keine Maschine ist in der Lage, in so geringer Höhe mit 1800 km/h zu fliegen und das auch noch ohne jeden Überschallknall. Es beschleunigte in einer Sekunde von 280 km/h auf 1800 km/h und fiel von 3000 Metern Höhe auf 1700 Meter. Das entspricht einer Steigleistung von 40 Gs." (G = 9,81 m/sec). 40 Gs würden den sofortigen Tod für jeden Menschen an Bord bedeuten. Die Höchstgrenze, die ein Kampfflieger aushalten kann, liegt bei 8 Gs. Es existiert derzeit keine vom Menschen gefertigte Maschine, sei es ein Flugzeug oder ein Flugkörper, die zu derartigen Leistungen fähig wäre. "




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